Rathaus, Verwaltungsgebäude in Altstadt, Schweiz
Das Rathaus Winterthur ist ein Verwaltungsgebäude im Stadtkern mit zwei deutlich unterschiedlichen Epochen in seiner Architektur. Die älteren Teile stammen aus dem 15. Jahrhundert, während die markante neusseländische Fassade mit ihren Arkaden und dem zentralen Lichthof aus dem späten 18. Jahrhundert hinzugefügt wurde.
Der Bau entstand ursprünglich 1437 als Markthalle mit Ratskammern. Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Gebäude durch den Architekten Johann Ulrich Büchel grundlegend umgestaltet und erhielt seine charakteristische Fassade und den neuen Innenhof.
Das Rathaus zeigt Spuren der Winterthurer Vergangenheit, wie eine Inschrifttafel vom römischen Fort Vitudurum, die 1967 zurückkehrte. Im Inneren erzählen die Räume von der Bedeutung des Gebäudes für die städtische Gemeinschaft seit Jahrhunderten.
Das Gebäude befindet sich im Herzen des Altstadtviertels und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit mehreren Eingängen von verschiedenen Seiten. Heute werden die Räume für Verwaltung genutzt, wobei einige Bereiche mit Läden und einem Bistro öffentlich zugänglich sind.
Der vordere Bereich des Gebäudes war ursprünglich ein Getreidemarkt, wo Händler Getreide verkauften, bevor es in modernere Zeiten umgewandelt wurde. Diese ursprüngliche Funktion ist unter den neusseländischen Umgestaltungen verborgen, zeigt aber die praktischen Wurzeln des Ortes als Handelsplatz.
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