Bad- und Waschanstalt Winterthur, Historische Badeanstalt in Altstadt, Winterthur, Schweiz.
Das Bad- und Waschanstalt Winterthur war eine öffentliche Badeanstalt mit Marmorbadewannen, verschiedenen Duscheinrichtungen, chemischen Bädern und einem Innenpool von 12 mal 8 Metern. Das Gebäude an der Badgasse 6 diente als Hygienezentrum für Bewohner ohne private Sanitäranlagen.
Das Gebäude entstand zwischen 1862 und 1864 nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Bareiss und war das erste Hallenbad der Schweiz. Die Anlage schloss 1923 als Badeanstalt, behielt aber ihre architektonische Bedeutung.
Der Innenraum zeigt maurische Stilelemente mit hufeisenfömigen Fenstern und Verzierungen, die die orientalische Badekultur jener Zeit widerspiegeln. Besucher können heute noch diese dekorativen Details sehen, die das Gebäude von anderen Bauten seiner Epoche unterscheiden.
Der Zugang zum restaurierten Gebäude ist heute möglich, aber begrenzt auf Außenbesichtigung und gelegentliche Führungen. Besucher sollten im Voraus überprüfen, ob besondere Öffnungszeiten oder geführte Touren verfügbar sind.
Das Gebäude enthält einen minaret-förmigen Schornstein und Carrara-Marmorbadewannen, die funktionale Anforderungen mit Elementen verschiedener kultureller Traditionen verbinden. Diese ungewöhnliche Mischung macht das Bauwerk zu einem architektonischen Unikat aus dem 19. Jahrhundert.
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