Überflutung der Linthebene, Militärisches Überflutungssystem in der Linthebene, Schweiz
Überflutung Linthebene ist ein Hochwasserschutzsystem in der Ebene zwischen Uznach und Tuggen, das aus Dämmen, Wehren und Verschlussanlagen bestand. Das Netzwerk war so aufgebaut, dass es mehrere künstliche Seen bilden konnte, um Panzer und Landungen zu blockieren.
Das System entstand in den 1940er Jahren, als die Schweiz sich gegen mögliche Invasionen von Norden schützte. Die Infrastruktur wurde nach dem Krieg teilweise zurückgebaut, da die Bedrohung vorüber war.
Die Anlage zeigt, wie die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs kreativ mit Landschaft und Wasser umging, um sich zu schützen. Besucher können heute sehen, wie Ingenieure natürliche Strukturen nutzten und veränderten, um Verteidigungsziele zu erreichen.
Die historischen Spuren liegen heute verteilt in der Landschaft und sind teilweise überwachsen oder unter Wasser. Wanderer sollten festes Schuhwerk tragen und die lokalen Wege respektieren, da manche Bereiche schwer zugänglich sind.
Das Projekt hätte drei separate Seen schaffen können, indem es das mittelalterliche Szenarium des Tuggen-Sees rekonstruierte. Diese Seen wären durch gezieltes Fluten zwischen verschiedenen Orten entstanden und hätten eine massive Barriere gegen Invasoren gebildet.
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