Villa Sunneschy, Kulturgut in Stäfa, Schweiz
Villa Sunneschy ist ein Wohngebäude an der Seestrasse 156 in Stäfa, das nah am Ufer des Zürichsees steht und weit sichtbar ist. Die Anlage umfasst eine Hauptvilla mit zugehörigen Strukturen, die insgesamt ein geschlossenes Ensemble bilden.
Die Villa Sunneschy wurde 1906–1908 für Rudolf Baumann (1868–1952) und Anna Baumann-Kienast (1880–1961) nach Entwurf der Architekten Otto Pfleghard und Max Haefeli im Jugendstil erbaut. 1952 erwarben Stäfner Bürger die Villa über eine eigens gegründete Genossenschaft und verhinderten so einen Verkauf an Auswärtige. Seit 1978 gehört sie der Gemeinde Stäfa; 2001 wurde das Haus umfangreich restauriert.
Die Villa trägt den Namen des Gutshofs Sunneschy und wurde für Rudolf Baumann und Anna Baumann-Kienast erbaut. Seit 1978 gehört sie der Gemeinde Stäfa; die in den Originalzustand zurückversetzten Räume werden für Anlässe vermietet und stehen für Kultur- und Freizeitzwecke zur Verfügung. Im Januar 2010 reichte die Stiftung Kinder- und Jugendmuseum dem Gemeinderat ein Gesamtkonzept ein, um die Villa zu einem Treffpunkt für Bevölkerung, Unternehmen und Organisationen Stäfas und Umgebung zu machen.
Die Villa liegt an einer Hauptstrasse und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die regelmässig in Stäfa halten. Die beste Zeit für einen Besuch ist tagsüber, wenn das Licht die Fassade gut zeigt und die Uferzone aktiv ist.
1952 gründeten Stäfner eigens eine Genossenschaft, um die Villa zu kaufen und einen Verkauf an Auswärtige zu verhindern; so blieb die Liegenschaft in lokalen Händen. Der Park wurde später zu einer öffentlichen Badeanlage am Zürichsee. Die in den Originalzustand zurückversetzten Räume werden für Anlässe vermietet.
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