Schönausteg, Kettenbrücke in Mattenhof-Weissenbühl, Schweiz.
Der Schönausteg ist eine eiserne Kettenbrücke mit etwa 55 Metern Länge, die die Siedlung Lindenau mit dem unteren Kirchenfeld über die Aare hinweg verbindet. Die Konstruktion besteht aus einem stabilen Stahlgerüst, das auf beiden Seiten des Flusses verankert ist und sowohl Fußgängern als auch Radfahrern Platz bietet.
Vor dem Bau der Kettenbrücke im Jahr 1906 durch Theodor Bell nutzten Bewohner die Dählhölzli-Fähre von 1868, um den Fluss zu überqueren. Der Brückenbau markierte einen wichtigen Schritt hin zur verbesserten Verkehrsanbindung dieser Stadtteile.
Die Brücke ist Teil des Kulturerbes von Bern und zeigt, wie die Stadt früher ihre Flussübergänge gestaltete. Sie verbindet zwei unterschiedliche Stadtteile und wurde von Bewohnern täglich für alltägliche Wege genutzt.
Die Brücke ist für Fußgänger und Radfahrer jederzeit zugänglich und bietet einen direkten Weg zwischen den beiden Seiten der Aare. Besucher sollten beachten, dass winterliche Wartungsarbeiten temporäre Umleitungen erforderlich machen können.
Das Bauwerk zeigt eine seltene Besonderheit: Die Vibrationen von Joggern und Läufern können mit der natürlichen Frequenz der Brücke resonieren und wurden durch spezielle Vorrichtungen reguliert. Diese technische Lösung ist ein Beispiel dafür, wie Ingenieure mit unerwarteten Alltagsphänomenen umgehen.
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