Museum für Kunst und Geschichte, Kunst- und Geschichtsmuseum in Freiburg, Schweiz.
Das Museum für Kunst und Geschichte ist in zwei Hauptgebäuden untergebracht, die durch einen unterirdischen Durchgang verbunden sind: im Ratzéhof, einem Stadtpalais aus dem 16. Jahrhundert, und in einem ehemaligen Schlachthaus, die sich gegenüber auf der anderen Seite der Murtenstrasse befinden. Die Sammlungen umfassen rund 50 000 Objekte wie Skulpturen, Gemälde und historische Artefakte aus verschiedenen Epochen.
Die Institution wurde 1774 von Tobie Gerfer gegründet und erhielt 1823 den offiziellen Status eines Museums. Sie befindet sich in einem Renaissance-Palazzo aus dem 16. Jahrhundert, der die lange Kontinuität dieser Sammlung widerspiegelt.
Die Sammlung zeigt regionale Kunstwerke aus mittelalterlicher Zeit bis heute, mit Bereichen für Glaskunst und die Werke der Bildhauerin Adele d'Affry. Besucher können sich Zeit nehmen, um diese lokal geprägten Künstler und Handwerkstraditionen zu entdecken.
Das Museum verteilt sich auf den Ratzéhof aus dem 16. Jahrhundert und ein ehemaliges Schlachthaus, die sich gegenüber auf beiden Seiten der Murtenstrasse befinden; ein unterirdischer Durchgang verbindet die beiden Teile, sodass man ohne Hinausgehen wechselt. Die Anordnung der Säle geht auf die Renovierung von 1981 zurück. Beide Gebäude sind als Kulturgüter von nationaler Bedeutung eingetragen.
Das Museum verwaltet den Espace Jean-Tinguely–Niki-de-Saint-Phalle im ehemaligen Tramdepot; dort stehen die monumentalen Skulpturen, nicht in einem Museumsgarten. Das Museum besitzt zudem eine Glasmalereigalerie und eine Galerie für die Bildhauerin Adèle d'Affry, genannt Marcello (1836–1879).
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