Palais Eynard, Kulturgut in Genève-Cité, Schweiz.
Eynard Palace ist ein neoklassizistisches Palais in Genf, das acht ionische Säulen an seiner großzügigen Fassade trägt. Sein Inneres enthält drei Empfangsräume, die durch ein monumentales Treppenhaus mit toskanischen Wandmalereien miteinander verbunden sind.
Der Bau des Palasts begann 1817 unter der Aufsicht des Ingenieurs Guillaume Henri Dufour, während der Eigentümer Jean-Gabriel Eynard Geschäfte im Ausland leitete. Das Projekt war geprägt von der Zusammenarbeit zwischen dem technischen Leiter vor Ort und dem abwesenden Auftraggeber, der die Entwicklung von außen überwachte.
Das Gebäude dient heute als Sitz des Verwaltungsrats von Genf und beherbergt städtische Dienste sowie das Stadtarchiv. Seine neoklassizistische Form und Funktion zeigen, wie ein ehemaliger Privatpalast zum Zentrum der städtischen Verwaltung wurde.
Das Gebäude beherbergt städtische Verwaltungsstellen und ist während der regulären Geschäftszeiten für die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher sollten sich auf typische Bürozeiten vorbereiten und möglicherweise Wartezeiten bei behördlichen Angelegenheiten einplanen.
Fünf speziell in Auftrag gegebene Statuen des Bildhauers Lorenzo Bartolini wurden mit erheblichen Verzögerungen geliefert und schmücken heute die architektonischen Elemente des Palasts. Diese von Florenz aus geschaffenen Werke verdeutlichen die aufwendige internationale Zusammenarbeit, die für die Fertigstellung des Hauses erforderlich war.
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