Staatsarchiv Genf, Kantonsarchiv in Genf-Stadt, Schweiz.
Die Archives d'État de Genève ist ein Staatsarchiv in Genf, das auf seinen Regalen etwa 30 Kilometer lange Papierbestände aufbewahrt. Die Sammlung enthält Verwaltungsakten, Privatarchive, Karten und Fotografien, die Genfs Entwicklung vom Mittelalter bis heute dokumentieren.
Das Archiv wurde 1839 gegründet und nutzt ein Gebäude, das in der Frühzeit des 18. Jahrhunderts als Getreidespeicher errichtet worden war. Später diente das Gebäude als Militärdepot, bevor es schließlich zum Archivgebäude umgewandelt wurde.
Die Archive bewahrt Schriften der Reformation auf und zeigt über ihre Bestände, wie sich Kirche, Handwerk und Bürgerleben in dieser Stadt entwickelt haben. Die Sammlung erzählt von theologischen Diskussionen, Zunftordnungen und vom Alltag der Genfer über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Besucher können digitalisierte Versionen von Dokumenten über die Website des Archivs einsehen, einschließlich Aufzeichnungen von Ratssitzungen. Der Zugang ist kostenlos und ermöglicht es Forschern und Neugierigen, Genfs Geschichte von zu Hause aus zu erkunden.
Ein neues Gebäude für die Archive wird derzeit am Standort Arsenal de Plainpalais geplant, um die in die Jahre gekommenen Einrichtungen zu ersetzen. Dieses Projekt zeigt, wie wichtig die Stadt die Bewahrung ihrer geschichtlichen Aufzeichnungen nimmt.
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