St. Margarethen, Hügel im Kanton Basel-Landschaft, Schweiz
St. Margarethen ist ein Freizeit- und Erholungsgebiet auf dem Bruderholz-Plateau mit Parks, Sportanlagen und Naturräumen. Das Gelände erstreckt sich über einen etwa 500 Meter breiten Sporn in etwa 320 Metern Höhe und bietet verschiedene Einrichtungen für unterschiedliche Aktivitäten.
Das Gebiet gehört seit 1894 zur Stadt Basel, wobei der Margarethenpark 1823 als englischer Garten mit einem Landhaus von Karl Burckhardt-Thurneysen angelegt wurde. Diese Parkanlage prägt bis heute das Gesicht des Ortes.
Der Legende nach geht St. Margarethen auf Margarethe zurück, eine von drei Schwestern, die je eine Kirche auf einem Hügel bei Basel in Sichtweite der anderen bauten. Vom Hügel aus sind die Kirchen St. Ottilien im deutschen Tüllingen und St. Chrischona oberhalb Bettingen zu sehen.
Das Gelände bietet eine Eislaufbahn, das Sonnenbad und im Winter Rodelabhänge am Margretehügel. Es ist hilfreich, wetterfeste Kleidung dabei zu haben, da die freien Flächen windig sein können.
Der lokale Name der Anhöhe, Margretehügel, bezeichnet die Nordwestspitze auf 310 m, wo die ehemalige Klosterkirche steht; im Winter dient dieser Hang zum Schlitteln. 1892 und 1901 wurden dort für die Basler Festspiel-Aufführungen von Hans Huber grosse Zuschauertribünen errichtet, ausgerichtet auf die Festspielbühne der nördlich benachbarten Pruntrutermatte.
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