Monte San Giorgio, Paläontologische Stätte im Tessin, Schweiz und Provinz Varese, Italien.
Monte San Giorgio ist ein Berggipfel an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien, der Schichten von versteinerten Resten aus dem Meer und vom Land enthält. Der Berg besteht aus Kalkstein und zeigt deutlich, wie diese Fossilien über Jahrmillionen in den Gesteinsschichten erhalten blieben.
Der Berg wurde ab 1847 systematisch untersucht, als Forscher begannen, Fossilien zu sammeln und zu dokumentieren. Die Grabungen zeigten, dass diese Schichten eine ganze verschwundene Welt aus dem Mitteltriassium bewahrt hatten.
Der Berg ist ein Ort, an dem Forscher und Besucher die Fossilien sehen können und verstehen, wie sich Leben im Meer vor Millionen von Jahren verändert hat. Diese Funde helfen Menschen auf der ganzen Welt, die Geschichte des Lebens auf der Erde besser zu verstehen.
Am Fuße des Berges in Meride gibt es ein Museum, das die gefundenen Fossilien zeigt und Führungen durch die Ausstellungen anbietet. Besucher können auch Wege auf dem Berg gehen und sehen, wo die Fossilien gefunden wurden und wie die Schichten aufgebaut sind.
Innerhalb der Kalksteinschichten befinden sich über 20.000 verschiedene Exemplare, darunter Meeresreptilien, Fische und wirbellose Tiere aus der Triassium-Zeit. Diese Vielfalt macht den Berg zu einem der wichtigsten Fenster in eine verschwundene Meereswelt.
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