Piz Chaschauna, Berggipfel in Graubünden, Schweiz
Piz Chaschauna ist ein Berggipfel in den Graubündner Alpen, der sich an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien erhebt. Der Berg hat zwei markante Gipfel und felsige Hänge, die sowohl Wanderer als auch Bergsteiger anziehen.
Der Berg wurde in den frühen 1900er Jahren zum ersten Mal dokumentiert bestiegen, was den Beginn der Bergsteigertätigkeit in diesem Alpenteil markierte. Seitdem ist er ein regelmäßig bestiegener Gipfel für erfahrene Alpinisten geworden.
Der Berg trägt auf Schweizer Seite den Namen Piz Chaschauna und auf italienischer Seite Pizzo Casana, was die sprachliche Vielfalt dieser Grenzregion widerspiegelt. Diese Namen zeigen, wie nah Rätoromanisch und Italienisch beieinander liegen und die Kultur beider Seiten geprägt haben.
Der beste Zugang erfolgt von Ponte Calcheira aus, wobei Wanderer etwa 4,5 Stunden für den Aufstieg einplanen sollten. Der Pfad führt über felsige, technisch anspruchsvolle Abschnitte, daher ist gute Ausrüstung und Bergsteigerfahrung erforderlich.
Der nördliche Hang des Berges gehört zum Schweizer Nationalpark, während die östliche Seite Teil des Stelvio-Nationalparks in der Lombardei ist. Diese Aufteilung zwischen zwei verschiedenen Schutzgebieten macht den Gipfel zu einem besonderen Ort an der Grenze zwischen zwei Ländern.
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