Sasso Gordona, Berggipfel in Schignano, Italien
Der Sasso Gordona ist ein 1410 Meter hoher Gipfel der Luganer Voralpen in der Gemeinde Schignano, auf der italienischen Seite der Grenze zum Tessin. Er besteht aus Moltrasio-Kalkstein, der ihm sein schmales, spitz zulaufendes Profil verleiht, das aus weiten Teilen der Poebene erkennbar ist. Auf dem Gipfel steht ein etwa 4 Meter hohes Stahlkreuz aus den 1930er-Jahren.
Der Berg wurde während des Ersten Weltkriegs als Befestigungsposition in der Cadorna-Linie genutzt, einer Defensivkette im Norden Italiens. Mehrere Tunnel und Befestigungsanlagen aus dieser Zeit sind noch heute in der Berglandschaft sichtbar.
Der Name Gordona stammt vom Keltischen gur (spitz) und dun (Gipfel), bedeutet also „spitzer Berg“ und passt zum schlanken Kalkprofil. Das Gipfelkreuz aus Stahl, rund 4 Meter hoch, stammt aus den 1930er-Jahren und ist bis heute das Ziel der Wanderer. Aufstiege gibt es von Schignano und aus dem Intelvi-Tal; die Via dei Monti Lariani verläuft unter der Nordflanke.
Der Aufstieg vom Pian dell'Alpe zur Rifugio Prabello dauert etwa 45 Minuten, gefolgt von ungefähr einer Stunde markierter Wanderwege zum Gipfel. In den letzten Abschnitten helfen Festseile beim Aufstieg, was eine gewisse Vorsicht erfordert.
Das Stahlkreuz auf dem Gipfel ist rund 4 Meter hoch und stammt aus den 1930er-Jahren. Da die schmale, spitz zulaufende Silhouette des Berges von weiten Teilen der Poebene aus erkennbar ist, dienen Kreuz und Gipfel Wanderern von den umliegenden Graten als Orientierungspunkt.
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