Maison de la paix, Akademisches Gebäude in Genf, Schweiz
Die Maison de la Paix ist ein Gebäude des Graduate Institute of International and Development Studies in Genf, entworfen von Eric Ott vom Büro IPAS in Neuchâtel. Sie besteht aus sechs miteinander verbundenen Abschnitten, den sogenannten Blütenblättern, die von oben betrachtet jeweils einem Blütenblatt ähneln. Die Blütenblätter eins und zwei beherbergen die Unterrichtsräume und Büros des Instituts, während die Blütenblätter drei bis sechs die drei Genfer Zentren aufnehmen. Das Gebäude hat eine Doppelfassade und ist an das Wärmenetz Genève-Lac-Nations angeschlossen.
Die ersten beiden Blütenblätter wurden im September 2013 mit der jährlichen Eröffnungsvorlesung von Kofi Annan eingeweiht, einem ehemaligen Studenten des Instituts; gleichzeitig begann dort der Unterricht. Entworfen wurde das Gebäude von Eric Ott vom Neuenburger Büro IPAS; es umfasst sechs Blütenblätter, wobei die Blätter drei bis sechs die drei Genfer Zentren beherbergen, die von der Schweizerischen Eidgenossenschaft als internationale Stiftungen getragen werden.
Der Name Maison de la paix bedeutet wörtlich „Haus des Friedens“. Die sechs Abschnitte des Gebäudes heißen Blütenblätter, und die Beschilderung im Inneren wurde von Studierenden der Genfer Hochschule für Kunst und Design entworfen. Die Bibliothek ist nach der Absolventin Kathryn Wasserman Davis und ihrem Mann Shelby Cullom Davis benannt, die das Institut finanziell unterstützten.
Das Gebäude steht über den Gleisen zum Bahnhof Cornavin; seine Doppelfassade schützt die Innenräume vor Bahn- und Stadtstaub. Die Davis-Bibliothek erstreckt sich über zwei Etagen mit 4.500 m² und umfasst 300.000 Bücher, 3.500 Filme und 430 Zeitschriftenabonnements. Das Ivan-Pictet-Auditorium bietet 600 Plätze und lässt sich in Räume für 400 und 200 Personen teilen; hinzu kommen zehn Seminarräume, dreizehn Unterrichtsräume und eine Cafeteria mit 170 Plätzen und einer Terrasse für 60 Personen.
Das Gebäude hat eine Doppelfassade: eine innere Schicht mit Dreifachverglasung und automatisierten Storen sowie eine äußere Glaswand doppelter Dicke, die es vor Eisenbahnstaub schützt, da es über den Gleisen zum Bahnhof Cornavin liegt. Die Beschilderung wurde von Studierenden der Genfer Hochschule für Kunst und Design entworfen.
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