Kanton Genf, Administrativer Kanton in der Westschweiz.
Der Kanton Genf ist ein französischsprachiges Gebiet im äußersten Westen der Schweiz, das sich entlang des Genfer Sees und des Flusses Rhône erstreckt. Die Region umfasst sowohl städtische Viertel rund um die Hauptstadt als auch kleinere Gemeinden in ländlicheren Gegenden, die alle gemeinsam diesen Verwaltungsbezirk bilden.
Das Gebiet trat 1815 nach dem Wiener Kongress der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei und beendete damit eine lange Phase unter verschiedenen Herrschaften. Die Integration in die Schweiz brachte eine neue politische Ordnung und die Anerkennung als gleichberechtigter Teil der Konföderation.
Der Name stammt von der Stadt Genf, deren keltische Wurzeln bis ins erste Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Die Menschen leben überwiegend auf Französisch und bewahren ihre Verbindung zur frankophonen Welt, während sie sich gleichzeitig als Teil der Schweiz verstehen.
Wer im Kanton lebt, muss sich innerhalb weniger Monate bei den örtlichen Behörden anmelden und eine Krankenversicherung abschließen. Diese Schritte sind für alle Neuankömmlinge verpflichtend und werden von den Gemeinden direkt überwacht.
Die geographische Lage trennt das Gebiet fast vollständig vom Rest der Schweiz, mit nur einer schmalen Landverbindung im Norden. Diese Besonderheit prägt die Identität und die alltäglichen Verbindungen der Bewohner, die oft französisches und schweizerisches Territorium überqueren müssen.
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