Parc de La Grange, Öffentlicher Park mit neoklassizistischer Villa in Eaux-Vives, Schweiz.
Der Parc de La Grange ist ein öffentlicher Park mit einer neoklassizistischen Villa in Genfs Stadtteil Eaux-Vives. Der Ort erstreckt sich über mehrere Hektar und beherbergt eine bedeutende Rosengarten mit Hunderten von Rosensorten, die auf sanften Hängen zum Genfersee hinabführen.
Der Park wurde 1660 gegründet und erhielt seine heutige Form über Jahrhunderte hinweg durch verschiedene Eigentümer und Umgestaltungen. 1918 wurde er der Stadt Genf vom Politiker und Kunstsammler William Favre vermacht, was seinen Schutz als öffentlicher Raum sicherte.
Das Théâtre de l'Orangerie im Park ist Schauplatz von Theateraufführungen während der Sommermonate und spiegelt die Rolle des Ortes als Treffpunkt für künstlerische Veranstaltungen wider. Besucher können hier unter freiem Himmel Performances in einem historischen Rahmen erleben.
Der Park bietet Spielplätze, ein Kinderbecken mit Wasser, öffentliche Toiletten und kostenlose WLAN-Zugangspunkte für Besucher. Die Wege sind gut gepflegt und der Zugang ist einfach, wodurch der Ort für Familien und Einzelpersonen zugänglich ist.
Unter den Gartenböden wurden Überreste einer römischen Siedlung aus dem 1. Jahrhundert ausgegraben, die zeigen, dass der Standort bereits in der Antike von Bedeutung war. Diese archäologischen Funde liegen direkt unter der neoklassizistischen Villa und erinnern an die lange Geschichte des Ortes.
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