Wetzikon-Robenhausen, Geschütztes Feuchtgebiet und Kulturerbestätte in Wetzikon, Schweiz.
Robenhausen ist eine geschutzte Feuchtgebietzone und ein archaologischer Fundplatz am sudostlichen Ufer des Pfaffikersees bei Wetzikon. Das Areal erstreckt sich uber eine schilfbestandene Landschaft von etwa zwei Quadratkilometern und bewahrt die Reste von Siedlungen aus der Jungsteinzeit.
Zwischen 1856 und 1858 entdeckte der Forscher Jakob Messikommer hier Reste neolitischer Siedlungen, die mehrere Tausend Jahre alt sind. Seine Ausgrabungen offenbarten Werkzeuge, Keramik und Textilien, die Einblicke in das Leben der fruhesten Bewohner dieser Region gaben.
Der Platz ist Teil eines UNESCO-Welterbes, das prähistorische Pfahlbausiedlungen rund um die Alpen umfasst. Besucher können hier verstehen, wie Menschen vor Tausenden von Jahren in dieser Seelandschaft lebten und welche Handwerkstechniken sie beherrschten.
Die Zone ist leicht mit Bus von Wetzikon aus erreichbar und hat befestigte Wege, die einen Spaziergang durch das Schilfgebiet ermoglichen. Besucher sollten angemessene Schuhe tragen und feuchtere Bedingungen erwarten, besonders nach Regenfallen.
Bei Ausgrabungen wurde eine vollstandig erhaltene Holztur aus der Pfyn-Kultur freigelegt, die einen seltenen Einblick in prahistorische Bauweisen bietet. Zusatzlich enthullt dieser Ort fruheste Hinweise auf Butterherstellung, eine Praxis, die in Europa viel spater ublich wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.