Naturmuseum Thurgau, Naturkundemuseum in Frauenfeld, Schweiz
Das Naturmuseum Thurgau ist ein naturkundliches Museum im Luzernerhaus in Frauenfeld. Die Dauerausstellung zeigt über 1'000 Präparate und Objekte auf zwei Stockwerken, viele davon in Lebensraumdarstellungen, dazu Aktivitätenstationen, Kurzfilme und drei Audiorundgänge. Im obersten Stockwerk geben drei Fenster Einblicke in eines der Sammlungsdepots.
Die Sammlung begann 1859, als eine lokale Gesellschaft begann, Pflanzen, Tiere und Gesteine zum Studium der Gegend zu sammeln und die Objekte in einer nahen Schule aufbewahrte. Das Museum zog 1924 in das Luzernerhaus, ging 1958 in öffentliche Trägerschaft über und erhielt um 1972 seinen heutigen Schwerpunkt als naturkundliches Museum.
Rund 30 öffentliche Veranstaltungen im Jahr leiten Fachpersonen, die für Führungen zusätzliche Objekte zum Anfassen, Hören oder Riechen zusammenstellen. In Familienangeboten können Kinder ein Fuchsfell streicheln, Schmetterlinge unter die Lupe nehmen oder das Parfüm des Bibers riechen; auch Schulklassen nutzen das Museum als ausserschulischen Lernort.
Der Museumsgarten mit alten Kultur- und Nutzpflanzen ist von Frühling bis Herbst geöffnet und umfasst auf rund 300 Quadratmetern mehrere Hundert verschiedene Pflanzen. Etwa 30 öffentliche Veranstaltungen pro Jahr werden von Fachpersonen durchgeführt; für Führungen werden zusätzliche Objekte zum Anfassen sowie Hör- und Duftproben zusammengestellt. Das Naturmuseum teilt sich das Gebäude mit dem Archäologiemuseum Thurgau.
Suchen Sie drei Fenster im Obergeschoss, durch die Sie in einen Lagerbereich mit konservierten Exemplaren blicken können, die normalerweise nicht zu sehen sind. Hinter diesen Scheiben ruht ein Teil einer Sammlung von über 115.000 Objekten, von denen nur ein Bruchteil jemals in den Hauptgalerien erscheint.
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