Naturmuseum Thurgau, Naturkundemuseum in Frauenfeld, Schweiz
Das Naturmuseum Thurgau ist ein naturkundliches Museum in der Altstadt von Frauenfeld, untergebracht in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert nahe dem Bahnhof. Im Inneren zeigen drei Stockwerke über 1.000 Exponate von regionalen Pflanzen, Tieren und Gesteinen, viele als lebensechte Szenen angeordnet, während draußen ein 300 Quadratmeter großer Garten im Sommer Nutzpflanzen zeigt.
Die Sammlung begann 1859, als eine lokale Gesellschaft begann, Pflanzen, Tiere und Gesteine zum Studium der Gegend zu sammeln und die Objekte in einer nahen Schule aufbewahrte. Das Museum zog 1924 in das Luzernerhaus, ging 1958 in öffentliche Trägerschaft über und erhielt um 1972 seinen heutigen Schwerpunkt als naturkundliches Museum.
Der Insektenraum, insbesondere die Ameisensammlung im zweiten Stock, ist ein lokaler Stolz und zeigt, wie winzige Lebewesen die Landschaft der Region prägen. Besucher können auch an praktischen Sitzungen teilnehmen, bei denen Experten Objekte zum Anfassen, Riechen oder Hören herausbringen, was einen ruhigen Museumsbesuch in ein gemeinsames Familienerlebnis verwandelt.
Das Museum ist Dienstag bis Freitag am späten Nachmittag und am Wochenende am frühen Abend geöffnet, montags geschlossen. Besucher im Rollstuhl oder mit eingeschränkter Mobilität können sich leicht fortbewegen, und das Personal beantwortet Fragen zu den Ausstellungen oder zur Natur im eigenen Garten per E-Mail oder Telefon.
Suchen Sie drei Fenster im Obergeschoss, durch die Sie in einen Lagerbereich mit konservierten Exemplaren blicken können, die normalerweise nicht zu sehen sind. Hinter diesen Scheiben ruht ein Teil einer Sammlung von über 115.000 Objekten, von denen nur ein Bruchteil jemals in den Hauptgalerien erscheint.
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