St. Katharina, Moderne Betonkirche in Zürich-Affoltern, Schweiz
St. Katharina ist eine moderne Kirche aus Beton im Zürcher Stadtteil Affoltern, die sich durch klare Formen und offene Raumstrukturen auszeichnet. Der Innenraum wird durch gezielte Öffnungen in den Wänden und Deckenplatten natürlich beleuchtet, während ein erhöhter Altarbereich Sichtbarkeit für alle Besucher schafft.
Die erste Kirche an diesem Ort, 1928 nach Plänen von Fritz Metzger erbaut und dessen Erstlingswerk, wurde am 25. November, dem Fest der heiligen Katharina von Alexandrien, geweiht. 1933 wurde sie eigene Pfarrei. Nach einem Wettbewerb von 1967, den Walter Moser gewann, baute die Pfarrei 1970 bis 1972 die heutige Kirche nach dem zweitplatzierten Projekt von Wilhelm und Eugen O. Fischer; 1976 erhielt sie die Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich.
Die Pfarrei ist nach der heiligen Katharina von Alexandrien benannt, deren Festtag am 25. November 1928 die Einweihung der ersten Kirche bestimmte. Die Pflästerung aus rotem Porphyr im Aussenbereich zieht sich nahtlos ins Kircheninnere weiter, wo sie auf roten Granit aus Schweden für den Altarbereich, den Ambo, den Taufstein sowie die Sockel von Altar und Tabernakel trifft.
Die Kirche steht auf engem Grundstück an der Wehntalerstrasse, von der stark befahrenen Strasse abgeschirmt; breite Treppen führen von der Strasse hinauf zu einem Innenhof, den Kirche, Pfarreizentrum und Pfarrhaus umschliessen. Im Innern senkt sich der Boden leicht zum Altar hin, sodass auch die hinteren Bänke den Altarbereich sehen. Das Tageslicht fällt durch Lichtschächte im Dach ein, nicht durch Buntglasfenster.
Die Pflästerung aus rotem Porphyr zieht sich vom Aussenbereich an der Wehntalerstrasse nahtlos bis ins Innere der Kirche weiter. Der Boden senkt sich nach vorne leicht ab, sodass auch von den hinteren Bänken aus der Altarbereich gut sichtbar ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.365 Mitwirkenden weltweit.