Oetenbach nunnery, Dominikanerinnenkloster im Zentrum von Zürich, Schweiz
Das Oetenbach-Kloster war ein Dominikanerinnenkloster im Zentrum Zürichs, das aus mehreren Gebäuden, einem Kirchenbau und Gärten innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern bestand. Die Anlage lag nahe am Fluss Limmat und war räumlich gut in die Stadtstruktur integriert.
Das Kloster wurde 1201 gegründet und erhielt Unterstützung vom Haus Rapperswil, musste aber später von seinem ursprünglichen Standort verlegt werden. Die Neusiedlung fand statt, weil der erste Ort an der Zürichhorn für die geplanten Gebäude nicht geeignet war.
Das Kloster war ein Ort, an dem Frauen aus verschiedenen sozialen Schichten zusammenkamen, um nach den Regeln des Dominikanerordens zu leben. Diese Gemeinschaft spielte eine wichtige Rolle im religiösen Leben der mittelalterlichen Stadt.
Der einzige noch erhaltene Gebäudekomplex befindet sich heute an der Bahnhofquai 3, wo er als Polizeipräsidium der Stadt Zurich genutzt wird. Der Ort ist vom öffentlichen Raum aus einsehbar, aber nur an spezifischen Tagen für Besucher zugänglich.
Die Wandvertäfelungen aus dem Schlafsaal des Klosters wurden seit 1894 im Schweizerischen Nationalmuseum aufbewahrt und zeigen die handwerkliche Qualität der damaligen Zeit. Dieses Stück Innenverzierung ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse des täglichen Lebens im Kloster.
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