Waisenhaus Zürich, Historisches Waisenhausgebäude am Bahnhofquai, Zürich, Schweiz.
Das Waisenhaus Zürich ist ein ehemaliges Klostergebäude an der Bahnhofquai, das heute als Polizeiverwaltung dient. Die Struktur steht am westlichen Ufer der Limmat und vereint Elemente seiner mittelalterlichen Vergangenheit mit modernen administrativen Funktionen.
Das Gebäude hat seinen Ursprung als Kloster der Oetenbach-Nonnen im Mittelalter. Zwischen 1911 und 1914 verwandelte Architekt Gustav Gull es in einen administrativen Komplex, wobei er bewusst mittelalterliche Elemente bewahrte.
Der Eingangsbereich, die Giacometti Halle, zeigt Gewölbe- und Wandmalereien von Augusto Giacometti, die einen wichtigen Teil des Schweizer Kunsterbes darstellen. Diese künstlerischen Werke prägen das erste Eindrucksbild beim Betreten des Gebäudes.
Das Gebäude ist leicht zugänglich von der Bahnhofquai 3 zu finden und befindet sich in zentraler Lage am Fluss. Beachten Sie, dass es sich um ein aktives Verwaltungsgebäude handelt, daher sollte man vorher informieren, bevor man das Innere besuchen möchte.
Dies ist das letzte erhaltene Gebäude des Oetenbach-Klosters, nachdem die anderen Strukturen 1901 abgerissen wurden. Seine Überlebensfähigkeit macht es zu einem seltenen Zeugnis dieser ehemaligen Klosteranlage.
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