Zürich, Finanzzentrum in der Nordschweiz
Zürich ist die größte Stadt der Schweiz und erstreckt sich entlang beider Ufer des Flusses, der vom See im Süden ausgeht und sich durch die Altstadt schlängelt. Breite Straßen führen vom Ufer hinauf zu Wohnvierteln auf sanften Hügeln, die das Zentrum umgeben.
Der Reformator Huldrych Zwingli begann 1519 hier seine Bewegung zu predigen, was die Stadt zu einem protestantischen Zentrum machte. Später im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Finanzindustrie rasch durch Bankgründungen und den Textilhandel.
An warmen Sommertagen springen Einheimische direkt in den Fluss und lassen sich mit der Strömung treiben. Diese Tradition des Flussbads ist seit Jahrzehnten Teil des Stadtlebens, mit hölzernen Plattformen entlang der Ufer, die eigens dafür gebaut wurden.
Straßenbahnen und Busse verkehren häufig in alle Stadtteile, eine Tageskarte lohnt sich bei mehreren geplanten Besuchen. Die meisten Geschäfte schließen sonntags vollständig, während Restaurants geöffnet bleiben.
Jeden Frühling wird ein Schneemann aus Watte auf einem Scheiterhaufen verbrannt, und je schneller sein Kopf explodiert, desto besser soll der kommende Sommer werden. Dieses Fest namens Sechseläuten zieht Zehntausende von Zuschauern an, die das Spektakel beobachten.
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