Centre Le Corbusier, Kunstmuseum im Seefeld Quartier, Zürich, Schweiz.
Der Pavillon ist ein Gebäude mit Glas- und Stahlwänden, das von neun Säulen getragen wird und sich nahe dem Zürichsee befindet. Das auffälligste Merkmal ist ein großes unabhängiges Metalldach, das über der gesamten Struktur schwebt.
Die Unternehmerin Heidi Weber beauftragte das Gebäude 1960 als kulturelles Zentrum, wobei die Fertigstellung 1967 erfolgte, Jahre nach dem Tod des Architekten. Das Projekt wurde von anderen Fachleuten übernommen und vollendet, die Webers Vision umsetzten.
Das Gebäude zeigt jährlich Ausstellungen zu architektonischen Entwürfen und künstlerischen Werken, die von der Museum für Gestaltung Zürich organisiert werden. Besucher können hier die praktischen Anwendungen von Designprinzipien in Ausstellungsobjekten und Raumgestaltung unmittelbar erleben.
Das Gebäude ist von April bis November für Besucher geöffnet, wobei donnerstags längere Öffnungszeiten bis 20 Uhr gelten. An anderen Tagen endet der Betrieb früher, sodass es sinnvoll ist, die genauen Zeiten vor dem Besuch zu überprüfen.
Das Gebäude folgt dem Modulor-System, wobei kubische Elemente jeweils 226 Zentimeter breit sind und auf architektonischen Proportionen des Entwerfers basieren. Dieses durchdachte Maßsystem durchzieht die gesamte Konstruktion und schafft eine harmonische Raumproportionierung.
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