Heureka, Kinetische Skulptur am Zürichhorn, Schweiz
Heureka ist eine kinetische Skulptur am Zürichhorn, die aus Motoren, Zahnrädern, Eisenstangen, Stahlrädern, Metallrohren und Pfannen zusammengesetzt ist. Das Werk nutzt diese Komponenten, um ständig in Bewegung zu sein und dabei akustische Effekte zu erzeugen.
Das Werk wurde zwischen 1963 und 1964 für die Expo Lausanne geschaffen und danach vom Kunstsammler Walter A. Bechtler erworben. Bechtler schenkte die Skulptur 1967 Zürich, wo sie einen neuen Platz in der Stadt fand.
Das Werk verkörpert einen mechanischen Kommentar zur Industriegesellschaft, wobei seine kontinuierliche Bewegung nur Töne erzeugt, ohne einen praktischen Zweck zu erfüllen. Besucher können in diesem Zusammenspiel von Form und Funktion eine Kritik an der modernen Produktion erkennen.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist von April bis Oktober, wenn die Maschine zweimal täglich in Betrieb geht und ihre Bewegungen zeigt. Die Beobachtung dauert etwa 15 Minuten und ermöglicht es dir, die mechanischen Abläufe aus verschiedenen Blickwinkeln zu verfolgen.
Das Werk wurde ursprünglich als Schrott abgelehnt und stieß auf starke öffentliche Widerstände, bevor es allmählich akzeptiert wurde. Heute gilt es als bedeutender Bestandteil des städtischen Landschaftsbildes und zieht Besucher an, die seine widersprüchliche Natur schätzen.
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