Pavillon Le Corbusier, Modernistischer Museumspavilion im Zürichhorn-Viertel, Schweiz.
Das Pavillon Le Corbusier ist eine modernistische Konstruktion mit einer doppelschaligen schwebenden Dachstruktur, die von Stahlsäulen getragen wird und ein geometrisches Muster über zwei Ebenen erzeugt. Die Glasfassade ermöglicht Licht, das Innere zu durchdringen und die räumliche Aufteilung sichtbar zu machen.
Das Gebäude wurde von Heidi Weber in Auftrag gegeben und 1967 fertiggestellt, nachdem Le Corbusier sein Konzept bereits 1962 entwickelt hatte. Es war eines der letzten Projekte des Architekten und zeigt seine fortgeschrittene Gestaltungsphilosophie.
Das Gebäude zeigt Le Corbusiers Möbel, Gemälde und architektonische Pläne und demonstriert seine Philosophie der Verbindung von Kunst mit strukturellen Elementen. Die Ausstellung ermöglicht Besuchern zu verstehen, wie er Alltag und Design miteinander verband.
Das Gebäude ist von Mai bis November zugänglich und befindet sich im Zürichhorn-Viertel mit guter Nähe zur Uferpromenade. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die Räume zu erkunden und die Ausstellung konzentriert zu betrachten.
Das Gebäude enthält über 20.000 Bolzen und basiert auf Modulmessungen, die auf menschlichen Proportionen nach Le Corbusiers eigenem Berechnungssystem beruhen. Diese Herangehensweise zeigte sein Interesse darin, wie Architektur zu menschlicher Ergonomie passt.
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