Temple de Serrières, Protestantisches Kirchengebäude im Bezirk Serrières, Neuchâtel, Schweiz.
Serrières, temple et cure ist ein Steingebäude mit rechteckigem Grundriss, das auf einer felsigen Anhöhe über der Schlucht des Serrière-Flusses thront. Ein charakteristischer Glockenturm ragt von Norden sichtbar empor und prägt das Erscheinungsbild des Ortes.
Der Ort wurde auf Resten einer römischen Siedlung errichtet und enthielt ursprünglich eine merowingische Grabanlage aus dem 7. Jahrhundert. Im 12. Jahrhundert erfuhr die Kirche eine umfangreiche Umgestaltung mit romanischen Bauelementen.
Der Tempel war lange Zeit eine der wenigen Pfarrkirchen in Neuchâtel und spiegelt die religiöse Bedeutung dieses Ortes für die lokale Gemeinschaft wider. Besucher können heute sehen, wie der Raum für Gottesdienste und Gemeindeleben genutzt wird.
Das Gebäude ist über einen bekannten Fußweg erreichbar, der von Serrières hinauf führt und die Aussicht auf die Schlucht bietet. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Aufstieg steil ist.
Im Inneren bewahrt das Gebäude sichtbare Holzbalkendecken und bemalte Glasfenster aus dem Jahr 1891. Ein Reliefwerk von Paulo Roethlisberger zeigt den Guten Hirten und verleiht dem Raum eine besondere künstlerische Note.
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