Schloss Vaumarcus, Burg in Vaumarcus, Kanton Neuenburg, Schweiz
Das Château de Vaumarcus ist eine mittelalterliche Burg auf einem Felsvorsprung am Rand des Neuenburgersees im Kanton Neuenburg, Schweiz. Das Gebäude ist als Kulturgut von regionaler Bedeutung der Kategorie B eingestuft und umfasst verschiedene Bauphasen, die sich in seiner unregelmässigen, hohen Silhouette zeigen.
Das Schloss war ursprünglich im Besitz der Familie Vaumarcus, die es 1308 wegen finanzieller Schwierigkeiten an Graf Rollin von Neuenburg verkaufte. Nach dem Brand durch eidgenössische Truppen im Anschluss an die Schlacht von Grandson 1476 wechselte es mehrfach den Besitzer, unter anderem an die Familien Bonstetten und Büren.
Das Schloss liegt inmitten eines Weinbaugebiets am Ufer des Neuenburgersees, und diese Verbindung zur Landschaft ist noch heute spürbar. Lokale Weine aus der Region können während eines Besuchs verkostet oder erkundet werden.
Das Schloss ist nicht für öffentliche Besichtigungen oder Führungen geöffnet, sondern wird für private Veranstaltungen, Seminare und Büros vermietet. Wer die Aussenseite besichtigen möchte, kann das Gelände vom Dorf Vaumarcus aus zu Fuss erkunden.
Der ursprüngliche Eingang des Schlosses lag mehr als sieben Meter über dem Boden und war nur über eine abnehmbare Holztreppe erreichbar, die im Falle einer Gefahr entfernt werden konnte. Diese Anordnung zeigt, wie gross die Angst vor Angriffen war und wie weit die Bewohner gingen, um sich zu schützen.
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