Atelierhaus Wuhrstrasse, Künstlerwohnkomplex in Kreis 3, Schweiz
Das Atelierhaus Wuhrstrasse ist ein Wohn- und Arbeitsgebäude mit acht Wohnungen und zwölf Künstlerateliers in moderner Architektur von Ernst Gisel. Die verschiedenen Räume sind so angeordnet, dass Wohnen und Schaffen räumlich integriert sind.
Das Gebäude entstand 1953-1954 auf Initiative der Genossenschaft Maler- und Bildhauerhalle Zürich, um professionelle Künstler mit Arbeitsräumen zu versorgen. Diese Gründungsidee etablierte einen neuen Weg, Kunstschaffende durch speziell gebaute Strukturen zu unterstützen.
Der Raum wurde von Künstlern geprägt, die hier ihre Ateliers betrieben und sich austauschten. Die offene Struktur des Gebäudes fördert bis heute die Begegnung zwischen den Bewohnern und schafft ein lebendiges Miteinander von Schaffenden.
Das Gebäude bleibt seiner ursprünglichen Bestimmung treu und bietet Wohn- und Arbeitsräume ausschließlich für Personen, die in den bildenden Künsten tätig sind. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen privaten Ort handelt, an dem Künstler arbeiten und leben.
Ein 2021 veröffentlichtes Buch mit dem Titel 'Working & Living' dokumentiert die sechzigjährige Geschichte des Ortes durch Fotografien, Pläne und Aussagen von Künstlern, die dort tätig waren. Dieses Archiv bewahrt die Erinnerung an die verschiedenen Generationen, die das Haus geprägt haben.
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