Domaine de la Malvande, Historisches Schloss in Pregny-Chambésy, Schweiz.
Das Domaine de la Malvande erhebt sich als ein Schloss im Louis-XIII-Stil, das etwa 33.378 Quadratmeter umfasst, mit roten Backsteinfassaden, die durch rosa Saint-Galler Sandstein und schottische Granitsäulen akzentuiert werden, und bietet panoramische Ausblicke auf den Genfersee und die umliegenden Bergketten durch seine sorgfältig erhaltenen Terrassengärten.
Die dokumentierte Geschichte des Anwesens beginnt 1723, als Jacob Chouet das Eigentum an Jean-Louis Chouet verkaufte, und nachdem es durch mehrere Besitzer gegangen war, einschließlich des renommierten Uhrmachers Henri-Louis Jaquet-Droz im Jahr 1788, wurde es zwischen 1881-1883 in seinem heutigen Louis-XIII-Architekturstil unter Adolphe Perrots Auftrag mit dem Architekten Jacques-Elysée Goss wiederaufgebaut.
Als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung seit 1987 von der Schweizer Regierung anerkannt und seit 2017 im Inventar bedeutender historischer Gebäude Genfs eingetragen, repräsentiert das Schloss den raffinierten Lebensstil des Schweizer Adels des 19. Jahrhunderts und dient als wichtiges Beispiel der Louis-XIII-Architekturrenaissance in der Region.
Das Schloss fungiert als Privatresidenz mit kontinuierlichen Erhaltungsbemühungen, die strukturelle Integrität und Landschaftspflege gewährleisten, während das Anwesen verschiedene Nebengebäude wie Bauernhäuser und die Zweitresidenz Petite-Malvande umfasst, alle geschützt unter der Schweizer Denkmalschutzgesetzgebung aufgrund ihrer historischen Bedeutung.
Ein bemerkenswertes Naturwahrzeichen innerhalb der Domäne war der höchste Mammutbaum des Kantons, der fast 50 Meter Höhe erreichte und 1947 dramatisch durch eine Windböe von 120 km/h gebrochen wurde, wobei seine zerbrochene Spitze von weitem sichtbar blieb als Zeugnis der Naturgeschichte des Anwesens und der Macht extremer Wetterereignisse.
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