Sacred Heart church, Katholische Kirche in Genf, Schweiz.
Die Kirche Sacré-Cœur ist ein ehemaliger Freimaurertempel im Genfer Quartier Plainpalais, der in Form eines griechischen Tempels errichtet wurde; Fachleute erkannten eine Ähnlichkeit mit dem Bel-Tempel in Palmyra in Syrien. Nach dem Brand von 2018 wieder aufgebaut und Ostern 2024 wiedereröffnet, wurde sie vom Architekten Christian Rivola umgestaltet, die liturgische Anordnung stammt von Jean-Marie Duthilleul: Bänke und Stühle stehen nicht mehr hintereinander, sondern beidseits der liturgischen Achse, und ein Lichtschacht reicht vom Dach bis in die Krypta, wo er einen Olivenbaum beleuchtet.
Die Loge Alpina errichtete den Bau 1858–1859 als Temple Unique; 1868 verkauft, diente er später als Brasserie und Sitz der Genfer Sektion der Internationalen Arbeiterassoziation. 1873 handelte Kardinal Gaspard Mermillod den Rückkauf aus, nachdem Saint-Germain im Kulturkampf der christkatholischen Kirche überlassen worden war; der erste katholische Gottesdienst fand am 19. Oktober 1873 statt. Ein Brandanschlag zerstörte am 19. Juli 2018 große Teile, zu Ostern 2024 wurde wiedereröffnet.
Seit 1958 beherbergt die Kirche die spanischsprachige katholische Gemeinde Genfs, die sie mit der französischsprachigen Pfarrei teilt. Im wiederaufgebauten Gebäude stehen Bänke und Stühle beidseits der liturgischen Achse, und ein Lichtschacht reicht vom Dach bis in die Krypta und beleuchtet einen Olivenbaum. Ein Restaurant, L'Olivier du Sacré-Coeur, öffnet zur Place Neuve.
Der wiederaufgebaute Bau wurde Ostern 2024 wiedereröffnet und vereint Kirche, Büros, Sitzungsräume und ein öffentliches Restaurant, L'Olivier du Sacré-Coeur, auf der Seite der Place Neuve. Die Kirche betritt man von Plainpalais aus; Bänke und Stühle stehen beidseits der liturgischen Achse, und ein Lichtschacht reicht vom Dach bis in die Krypta um einen Olivenbaum.
Beim Wiederaufbau 2024 wurden im Untergeschoss Reste der alten Genfer Stadtbefestigung gefunden, die während der Reformation abgetragen wurde. Ein Lichtschacht reicht vom Dach bis in die Krypta und beleuchtet einen Olivenbaum. Die Fresken des Kreuzwegs wurden restauriert.
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