Synagoge Beth-Yaacov, Jüdische Gebetsstätte aus dem 19. Jahrhundert in Genf, Schweiz.
Die Beth-Yaakov-Synagoge am Place de la Synagogue Nr. 7 wurde 1859 nach Plänen von Jean-Henri Bachofen erbaut und verbindet maurischen mit byzantinischem Stil; am Eingang stehen maurische Bögen. Die Bima liegt vor dem Toraschrein gegenüber dem Haupteingang und nicht in der Mitte des Saals; die Frauen haben Bereiche zu beiden Seiten des Betsaals.
Das Gebäude wurde 1859 von dem Architekten Jean-Henri Bachofen erbaut und diente einer aschkenasischen jüdischen Gemeinde. Es entstand in einer Zeit, als die jüdische Bevölkerung Genfs wuchs und neue Orte für ihre Gottesdienste brauchte.
Die Gemeinde folgt dem reformierten Ritus, der mit der Fertigstellung des Baus 1859 angenommen wurde. Bima und Toraschrein stehen gemeinsam in der rückwärtigen Apsis, dem Eingang gegenüber, und die Bänke sind in Reihen wie in einer Kirche angeordnet. Frauen sitzen auf Emporen zu beiden Seiten des Betsaals und über dem Eingangsportal.
Das Gebäude liegt an der Place de la Synagogue im Stadtzentrum und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten wissen, dass regelmäßige Gottesdienste stattfinden und es möglich ist, sich für besondere Veranstaltungen anzumelden.
Das Gebäude ist als Schweizer Kulturgut der Klasse B anerkannt, was seinen besonderen Wert für die regionale Geschichte unterstreicht. Diese Einstufung schützt das Bauwerk und seine architektonischen Merkmale für zukünftige Generationen.
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