Pont de la Coulouvrenière, Bogenbrücke für Straße und Straßenbahn in Genf, Schweiz
Die Pont de la Coulouvrenière ist eine 150 Meter lange Straßen- und Straßenbahnbrücke über die Rhône in Genf. Sie hat zwei große Betonbögen von 40 Metern Weite über den Flussarmen, einen Mittelpfeiler mit einem kleinen Rundbogen für den Fußgängerdurchgang zwischen der Île und der Salle Théodore Turrettini sowie einen Korbbogen über der Uferstraße. Der Beton ist mit Stein aus Saint-Imier verkleidet.
Die aktuelle Steinbetonkonstruktion ersetzte 1896 eine ältere Metallbrücke, die dem Tramverkehr nicht gewachsen war. Dieser Umbau war notwendig, um das wachsende Verkehrsaufkommen in Genf zu bewältigen.
Der Name verweist auf den Schießplatz der Couleuvrine, einer kleinen Kanone, der sich einst in der Nähe befand; er gab auch dem Wasserkraftwerk Coulouvrenière, dem heutigen Bâtiment des Forces motrices unterhalb der Brücke, seinen Namen. Die Brücke verbindet das Quartier des Bahnhofs Cornavin mit der Altstadt Cité.
Der Weg über die Brücke ist sowohl für Fußgänger als auch für Fahrzeugführer gut zugänglich, mit Gehwegen auf beiden Seiten. Die Tramgleise haben ihre eigene Spur, was den Fußverkehr vom Fahrzeugverkehr trennt.
Die Brücke hat sich in ihrer Nutzung stark gewandelt: Während sie 1990 täglich etwa 63.000 Fahrzeuge durchließ, sank diese Zahl bis 2006 auf etwa 37.500. Dieser Rückgang zeigt, wie sich die Verkehrsmuster in der modernen Stadt verändern.
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