Korup-Nationalpark, Nationalpark im Südwesten Kameruns
Der Korup-Nationalpark umfasst etwa 1.515 Quadratkilometer und enthält dichten tropischen Regenwald mit über 1.000 Vogelarten sowie vielfältiger Tierwelt einschließlich Elefanten, Schimpansen und seltener Primaten.
Der Park wurde im Oktober 1986 als erster Regenwald-Nationalpark Kameruns gegründet und erhielt später die Anerkennung als vorläufige Welterbestätte aufgrund seiner ökologischen Bedeutung und seines uralten Waldökosystems.
Mehr als 30 Dörfer existieren innerhalb der Parkgrenzen, wo indigene Gemeinschaften traditionelle Lebensweisen bewahren und wertvolles Wissen über Heilpflanzen und nachhaltige Waldnutzung besitzen, das über Generationen weitergegeben wurde.
Besucher können den Park über Straßen von nahe gelegenen Städten wie Mundemba erreichen, wobei geführte Touren zur Vogelbeobachtung, für Naturwanderungen und zum Überqueren der Mana-Hängebrücke beim Erkunden von Wasserfällen und Höhlen verfügbar sind.
Der Regenwald in Korup ist über 60 Millionen Jahre alt und repräsentiert eines der ältesten und intaktesten Waldökosysteme Afrikas sowie einen Zufluchtsort für Arten, die Millionen Jahre zurückreichen.
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