Dschang, Stadt in Kamerun
Dschang ist eine Stadt in der Menoua-Region von Kamerun, die in den Bergen auf etwa 1400 Metern Höhe liegt. Grüne Hügel und Wälder umgeben die Stadt, während sich moderne Gebäude neben traditionellen Häusern mit lokalen Baumaterialien erheben.
Die Stadt wurde 1895 von einer deutschen Militärmission gegründet und der Name bedeutet im lokalen Dialekt 'Zankteufel'. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie unter französische Verwaltung gestellt und später zu einem Zentrum für Bildung und Verwaltung der Region.
Die Stadt war lange Zeit ein Handelszentrum und ist bis heute von Handwerk geprägt. An den Märkten sieht man täglich traditionelle Masken und Kunsthandwerk lokaler Handwerker, die Geschichten von Glaube und Alltag erzählen.
Die Stadt hat ganzjährig passierbare Straßen, die Busse nach Bafoussam und Yaoundé verbinden. Ein kleiner Flugplatz ermöglicht schnelle Anreise, während die höhere Lage kühlere und frischere Luft bietet als andere Landesteile.
Eine Universität in der Stadt zieht seit 1993 Studenten aus verschiedenen Landesteilen an und bringt jugendliche Energie ins Stadtleben. Das Museum der Zivilisationen wurde 2011 nach einer Partnerschaft mit der französischen Stadt Nantes gegründet und dokumentiert Cameruns Geschichte von Sklaverei bis zur lokalen Kultur.
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