Manoun-See, Vulkanischer See in der Westprovinz, Kamerun
Der Lake Monoun ist ein Kratersee im Westen Kameruns, der in etwa 1.080 Metern Höhe liegt. Die Wasserschichten unterscheiden sich stark in ihrer Zusammensetzung und vermischen sich deshalb nicht miteinander.
Im August 1984 ereignete sich am See eine plötzliche Freisetzung von Kohlendioxidgas aus den tiefen Wasserschichten. Diese Eruption tötete etwa 37 Menschen in den nahe gelegenen Dörfern.
Die lokalen Gemeinschaften am Manoun-See praktizieren traditionelle Fischereimethoden und bewahren mündliche Überlieferungen über geologische Veränderungen.
Der See wird von Fachleuten ständig überwacht, um Veränderungen in den Gaskonzentrationen zu erkennen. Besucher sollten immer lokale Führungen nutzen und die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen befolgen.
Eine Röhre geleitet Kohlendioxid aus den tiefsten Wasserschichten ab, um zukünftige Gasfreisetzungen zu verhindern. Diese Degasungsanlage ist eine der wenigen solcher Sicherheitsmaßnahmen in der Welt.
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