Yalu, Grenzfluss in Liaoning, China.
Der Fluss erstreckt sich über 795 Kilometer vom Changbai-Gebirge durch den Nordosten Asiens und bildet die natürliche Grenze zwischen China und Nordkorea. Das Wasser fließt nach Süden und mündet ins Gelbe Meer, während es durch Berglandschaften und Ebenen zieht.
Die Grenze wurde während der koreanischen Kriege von 1950 bis 1953 zu einer militärischen Linie zwischen gegnerischen Kräften. Vor dem Krieg diente der Fluss seit Jahrhunderten als traditionelle Handelsroute zwischen Regionen.
Der Name entstand aus zwei chinesischen Zeichen, die eine Ente und die Farbe Grünblau beschreiben, weil die Wasserfarbe und einheimische Wasservögel so beeindruckt haben. Heute sieht man die Farbe am besten nach Regenfällen oder im Herbst.
Mehrere Staudämme entlang des Verlaufs erzeugen Energie und unterstützen Transport sowie Fischerei. Der Zugang ist an manchen Uferstellen erlaubt, aber man sollte Grenzbestimmungen beachten.
Im Winter frieren Abschnitte vollständig zu und bilden natürliche Wege zwischen den beiden Ländern. Einheimische nutzen diese Eisdecke für kurze Überquerungen, wenn die Bedingungen es erlauben.
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