Dsungarei, Geografisches Becken im nördlichen Xinjiang, China
Diese Region ist ein weitläufiges Becken im nördlichen Xinjiang zwischen dem Tianshan im Süden und dem Altai im Norden. Das Gebiet erstreckt sich über flache Steppen, trockene Ebenen und einige Täler, die durch Schneeschmelze aus den Bergen bewässert werden.
Westliche Mongolenstämme gründeten hier im 17. Jahrhundert eine Konföderation, die eine Zeit lang ein bedeutender politischer Akteur in Zentralasien war. Mitte des 18. Jahrhunderts endete diese Herrschaft, als chinesische Armeen die Kontrolle über das Gebiet übernahmen.
Der Name stammt von den westlichen Mongolen, die hier ein eigenständiges Reich gründeten, bevor die Region unter chinesische Verwaltung kam. Heute leben Kasachen und Mongolen neben anderen Gemeinschaften in den Weideflächen und pflegen traditionelle Lebensformen, die sich an die Weite der Steppe angepasst haben.
Die Landschaft wechselt zwischen trockenen Steppen, flachen Wüsten und bewässerten Tälern, in denen Getreide wie Weizen und Gerste angebaut wird. Reisende können weite Ausblicke und ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern erwarten.
Das Dsungarische Tor am östlichen Ende des Alatau diente jahrhundertelang als wichtiger Durchgang für wandernde Völker und Handelsrouten zwischen den Steppen Zentralasiens. Dieser natürliche Pass ermöglichte Bewegungen, die die Geschichte der Region wesentlich prägten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.