Xinjiang, Autonome Region im Nordwesten Chinas.
Xinjiang ist eine autonome Region im Nordwesten Chinas, die sich über weite Wüstenflächen, Hochgebirgsketten und fruchtbare Flusstäler erstreckt. Die Landschaft reicht von trockenen Sandebenen bis zu schneebedeckten Gipfeln, dazwischen liegen von Flüssen gespeiste Oasen, in denen sich Siedlungen und Anbauflächen konzentrieren.
Die Region war jahrhundertelang von wechselnden Handelsrouten und Königreichen geprägt, bevor sie im 18. Jahrhundert unter Qing-Herrschaft kam. Sie erhielt ihren heutigen Status als autonome Region erst Mitte des 20. Jahrhunderts, nach weitreichenden politischen Umbrüchen in China.
Auf den Märkten und in den Städten hört man Uigurisch, Mandarin und andere Sprachen, während die Architektur von Moscheen neben modernen Gebäuden steht. Die lokalen Gemeinschaften pflegen ihre eigenen kulinarischen Traditionen, und Besucher können an verschiedenen Orten handgewebte Teppiche, regionale Musikstile und religiöse Feste erleben, die den Alltag prägen.
Wegen der unterschiedlichen Höhenlagen und des kontinentalen Klimas sollten Reisende sich auf starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht einstellen. Die Orientierung in dieser weitläufigen Region erfordert Vorbereitung, da Städte und Ortschaften oft durch lange Strecken voneinander getrennt sind.
Hier verlaufen einige der ältesten Handelsverbindungen zwischen Ost und West, die einst Karawanen und Reisende über Tausende von Kilometern führten. Noch heute finden sich in abgelegenen Tälern Spuren alter Befestigungen und Rastplätze, die von dieser längst vergangenen Epoche zeugen.
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