Hotan, Verwaltungspräfektur in Xinjiang, China.
Die Hotan-Präfektur ist ein Verwaltungsgebiet in Xinjiang, das sich zwischen der Taklamakan-Wüste und dem Kunlun-Gebirge erstreckt und acht Bezirke sowie zahlreiche Oasensiedlungen umfasst. Das Gelände wird von mehreren Flussläufen durchzogen, die Wasser aus den Bergen zu den trockeneren Gebieten bringen.
Das Gebiet war einst das Zentrum des antiken buddhistischen Königreichs Khotan, bevor es unter die Herrschaft aufeinanderfolgender Reiche wie das Kara-Khaniden-Khanat und die Qing-Dynastie fiel. Diese wechselvolle Geschichte hat die Kultur und Struktur der Region tiefgreifend geprägt.
Die Bevölkerung hier spricht überwiegend Uigurisch und bewahrt bis heute alte Handwerkstraditionen wie Seidenherstellung, Jadeschnitzerei und Teppichweberei. Diese Kunstfertigkeiten prägen das alltägliche Leben und sind in den lokalen Märkten und Werkstätten allgegenwärtig.
Das Gebiet ist durch ein ausgedehntes Netz von Straßen und Eisenbahnen mit den großen Städten Xinjiangs verbunden, was Reisen und Handel in der Region erleichtert. Besucher sollten beachten, dass das Klima extrem trocken ist und die besten Bedingungen in den Frühlings- und Herbstmonaten herrschen.
Das Gebiet wird von etwa 36 Flüssen durchzogen, wobei der Karakash-Fluss eine besonders wichtige Rolle für die regionale Wasserwirtschaft spielt. Diese Wasserquellen sind entscheidend für die Existenz der Oasensiedlungen in einer sonst sehr trockenen Landschaft.
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