Dandan Oilik, Archäologische Stätte im Kreis Qira, China.
Dandan Oilik ist eine archäologische Stätte in der Wüste Taklamakan, wo sich die Ruinen über mehrere Quadratkilometer erstrecken und eine alte Siedlung mit Häusern, Tempeln und vielen Objekten aus der Vergangenheit bewahren. Die Stätte liegt in einem größeren Oasen-Gebiet und zeigt die Überreste von Strukturen, die unter Wüstensand begraben waren.
Die Stätte wurde 1896 vom schwedischen Forscher Sven Hedin entdeckt, der unter dem Wüstensand verborgene Häuser und Tempel aufdeckte. Diese Funde halfen Forschern zu verstehen, wie Menschen in dieser Region vor mehr als tausend Jahren lebten.
Die Kunstwerke an diesem Ort zeigen buddhistische Malereien, Stuck-Reliefs und bemalte Holzpaneele, die von der künstlerischen Ausdrucksweise der Menschen an der Seidenstraße berichten. Besucher können heute noch die Spuren dieser künstlerischen Traditionen in den teilweise freigelegten Strukturen sehen.
Der Zugang zu dieser Stätte erfordert spezielle Genehmigungen wegen ihres geschützten Status als wichtiger historischer und kultureller Ort in China. Besucher sollten sich vorher informieren und entsprechende Vorkehrungen treffen, um die archäologischen Arbeiten und Regelungen vor Ort zu respektieren.
An dieser Stätte wurden alte Schriftstücke in Judäisch-Persisch gefunden, die Aufzeichnungen über Handelsaktivitäten und Gemeinschaftsangelegenheiten aus dem 6. bis 8. Jahrhundert enthalten. Diese Dokumente geben einen seltenen Einblick in den täglichen Handel und das Leben der Menschen, die an diesem Ort lebten.
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