Mazar Tagh, Archäologische Stätte in der Taklamakan-Wüste, China
Mazar Tagh ist eine alte Festung auf einem Hügel in der Taklamakan-Wüste, südlich der modernen Stadt Hotan gelegen. Die Anlage besteht aus fünf Räumen und einem Wachturm, die Archäologen hier umfangreiche Sammlungen von Holz- und Papierdokumenten ausgegraben haben.
Die Festung diente zwischen dem 8. und 9. Jahrhundert als Militärposten des Tibetischen Reiches in der Khotan-Region. Sie war ein Zentrum für Soldaten, Beamte und Kaufleute, die über die Seidenstraße reisten.
Die an dieser Stätte gefundenen frühen tibetischen Manuskripte zeigen, wie Verwaltung und Handel in der alten Seidenstraßenregion funktionierten. Sie geben Einblicke in das tägliche Leben der Menschen, die hier lebten und arbeiteten.
Der Standort befindet sich in einer der rauesten Wüstenregionen Chinas, daher sollte Besucher gute Vorbereitung und Wasser mitbringen. Der Zugang ist schwierig und erfordert oft spezialisierte Guides, die mit dem Gelände vertraut sind.
Der Hügel zeigt auf der einen Seite rote und auf der anderen Seite weiße Farbungen, ein auffalliges Merkmal in der Wüstenlandschaft. In einer Hohle auf dem Berg finden sich antike buddhistische Schriften, die von Monchen in den Fels geritzt wurden.
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