Tausend-Buddha-Höhlen von Kumtura, Buddhistische Höhlentempel nahe Kuqa, China
Die Kumtura-Hohlen sind ein Komplex aus 112 Tempel-Hohlenklaustern, die in die Felswande entlang des Weigan-Flusses gegraben wurden und sich in nordliche und sudliche Bereiche aufteilen. Die Raume enthalten Statuen, Reliefs und bemalte Oberflachen, die buddhistische Szenen und Geschichten zeigen.
Die Hohlen entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert, als der Buddhismus aus Indien in das antike Konigreich Qiuci in der Westregion vordrang. Dieser Zeitraum sah auch die Etablierung Qiuqis als wichtiges Zentrum des Glaubens und des Handels entlang der Seidestraße.
Die Wandmalereien zeigen eine Mischung aus indischen und persischen Kunsttraditionen, die über die Seidenstraße mitgebracht wurden. Lokale Kunstler verbanden buddhistische Motive mit Elementen der Qiuci-Kultur und schufen so ein visuelles Mosaik verschiedener Welten.
Der Ort liegt etwa 25 Kilometer westlich von Kuqa und ist fur Besucher normalerweise nur uber organisierte Touren zuganglich, die Zugang und Begleitdienste arrangieren. Es ist ratsam, sich im Voraus mit lokalen Reiseunternehmen in Kuqa zu verbinden, um Besuchsdetails zu klaren.
In den 1970er Jahren fuhrte der Bau eines Wasserkraftwerks dazu, dass die Wasserflachen in den Flusskanal stiegen und begannen, die alten Malereien und Steinfiguren zu beschadigen. Dieser hydrologische Wandel bleibt ein standiges Problem, das Konservierungsefforten bis heute beeinflusst.
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