Tian-Shan-Gebirge in Xinjiang, Gebirgskette und UNESCO-Weltkulturerbe in Xinjiang, China.
Xinjiang Tianshan ist ein Gebirge im Nordwesten Chinas, das aus vier voneinander getrennten Schutzgebieten besteht und zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Die Landschaft reicht von Gletschern und Hochgebirgsseen bis zu Steppen und Wäldern in tieferen Lagen.
Das Tianshan-Gebirge lag direkt an der Seidenstraße und bildete über Jahrhunderte eine natürliche Grenze sowie einen Durchgangsweg für Handelskarawanen zwischen Zentralasien und China. Im Jahr 2013 wurden die vier Schutzgebiete gemeinsam als Weltnaturerbe anerkannt.
Die Tianshan-Berge werden seit Generationen von Kasachen, Uiguren und Han-Chinesen bewohnt, die in den Tälern Viehzucht und Landwirtschaft betreiben. Wer durch die Dörfer geht, sieht Jurten auf den Weidegründen und Herden, die je nach Jahreszeit die Hänge hinauf- und hinunterziehen.
Die zugänglichsten Gebiete liegen rund um den Tianchi-See in der Nähe von Urumqi sowie um Kanas im Norden. Von Urumqi aus starten geführte Touren in die wichtigsten Regionen, was die Anreise in dieses weitläufige Gebiet deutlich erleichtert.
Obwohl sich die vier Schutzgebiete über eine enorme Fläche erstrecken, zählen sie alle zum gleichen Gebirgssystem und wurden gemeinsam als einziges Welterbe eingetragen. Diese seltene Form der gemeinsamen Nominierung mehrerer voneinander getrennter Zonen ist im globalen Welterbesystem ungewöhnlich.
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