Subashi Temple, Buddhistische archäologische Stätte in Kuqa, China
Subashi ist eine buddhistische Tempelanlage, die sich über eine breite Fläche an den Ufern des Kuqa-Flusses erstreckt und in einen östlichen und einen westlichen Bereich unterteilt ist. Der Westen enthält Tempelruinen, Wohnräume für Mönche, Lehrgebäude und Grabdenkmäler, während der Osten auf einem Berghang liegt.
Die Anlage entstand während der Han-Dynastie und war über viele Jahrhunderte hinweg ein aktives Zentrum des Glaubens. Der berühmte buddhistische Mönch Xuanzang besuchte den Ort während der Tang-Dynastie, bevor die Anlage schließlich im 12. Jahrhundert aufgegeben wurde.
Der Ort war ein wichtiges Zentrum für buddhistische Lehren entlang der Seidenstraße, wo Mönche und Reisende zusammenkamen. Die Gebäude waren nach klaren Regeln angeordnet, um den täglichen Betrieb des Klosters zu unterstützen.
Die Ruinen liegen in einer Entfernung von Kuqa und sind am besten begehbar, wenn man festes Schuhwerk trägt und auf unebenes Gelände vorbereitet ist. Besucher sollten Wasser und Schutz vor Sonne mitbringen, da der Ort wenig natürlichen Schatten bietet.
Archäologen haben Münzen, Keramik und buddhistische Schriften gefunden, die zeigen, wie dieser Ort mit Reisenden und Händlern verbunden war. Diese Gegenstände erzählen Geschichten über Menschen, die hier durchgekommen sind und ihre Spuren hinterlassen haben.
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