Shorchuk, Buddhistische Tempelruinen in Xinjiang, China.
Die Qigexing Buddhist Temple Ruins sind ein archaeologischer Fundplatz in der Naehe von Karasahr mit mehr als hundert Gebaeuden und zwoelf Hoelentempel, verteilt ueber das gesamte Gelaende. Die Staette enthaelt Ueberreste aus verschiedenen Epochen der antiken Besiedlung.
Die Staette entstand und entwickelte sich waehrend der zweiten Haelfte des ersten Jahrtausends als wichtiger religioeser Ort an der Nordroute der Seidenstrasse. Ihre Bedeutung wuchs durch die Verbindung von Handelswegen, die sie zu einem Zentrum fuer Pilger und Handelsreisende machten.
Die Kunstwerke hier zeigen eine Mischung aus indischen und chinesischen Stilen, besonders sichtbar in den Skulpturen mit ihren charakteristischen runden Gesichtszügen. Besucher können diese künstlerische Verbindung zwischen zwei Kulturen in den ausgegrabenen Objekten direkt erkennen.
Der Staette liegt etwa 25 Kilometer suedwestlich von Karasahr und ist von dort aus erreichbar. Besucher sollten auf unebenes Gelaende vorbereitet sein und geeignetes Schuhwerk mitbringen.
Die Ausgrabungen haben Manuskripte in der osttocherischen Sprache ans Licht gebracht, einer seltenen Sprachform aus der Antike. Diese Funde gewaehren seltene Einblicke in linguistische Entwicklungen im alten Zentralasien und bleiben fuer Sprachwissenschaftler von grossem Wert.
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