Pik Pobedy, Berggipfel in der Tian-Shan-Kette, China und Kirgisistan.
Jengish Chokusu ist ein Gebirgsgipfel im Tian-Shan-Gebirge an der Grenze zwischen Xinjiang und der Issyk-Kul-Region und erhebt sich auf 7.439 Meter Höhe. Der Berg markiert den höchsten Punkt des gesamten Tian-Shan-Systems und dominiert die umliegende Hochgebirgslandschaft mit seinen schneebedeckten Flanken.
Der erste dokumentierte Aufstieg gelang 1956 einer Expedition unter Vitaly Abalakov, nachdem eine tragische Expedition ein Jahr zuvor durch einen Schneesturm elf Menschen das Leben gekostet hatte. Diese frühe Bergsteigergeschichte prägte das internationale Ansehen des Gipfels als technisch anspruchsvolle und gefährliche Route.
Der Berg trägt je nach Region unterschiedliche Namen: Pik Pobedy in russischen Gebieten und Tomur Feng auf der chinesischen Seite, was die sprachliche Vielfalt der Grenzregion widerspiegelt. Diese Namensdifferenz zeigt, wie die lokalen Kulturen und historischen Einflusssphären in der Geographie verankert sind.
Bergsteiger nähern sich dem Gipfel normalerweise über den Zvozdochka-Gletscher und benötigen fortgeschrittene Kletterfähigkeiten sowie umfangreiche Ausrüstung für kaltes Wetter. Die Route erfordert Erfahrung im Hochgebirgsbergsteigen und gute körperliche Vorbereitung vor dem Aufstieg.
Das Gebirge ist der nördlichste Siebentausender der Erde und beherbergt den südlichen Engilchek-Gletscher, einen der längsten Gletscher der Region. Diesen extremen geografischen Status teilt es mit wenigen anderen Orten weltweit.
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