Aksu, Präfektur im westlichen Xinjiang, China
Aksu ist ein Verwaltungsgebiet im Westen Xinjiangs, das sich über ein großes Gebiet mit unterschiedlichen Landschaften erstreckt. Die Region umfasst Teile der Taklamakan-Wüste sowie Bergketten und wird vom Tarim-Fluss durchzogen, der die wirtschaftliche Grundlage für Landwirtschaft und Besiedlung bildet.
Die Region kam während der Qing-Dynastie im 19. Jahrhundert unter formale chinesische Verwaltung, nachdem sie lange Zeit von verschiedenen Imperien und Königreichen kontrolliert worden war. Diese administrative Neuerung folgte auf eine lange Geschichte von Handelswegen und wechselnder Herrschaft in Zentralasien.
Die Bevölkerung besteht laut Volkszählung 2020 zu 80,1 Prozent aus uigurischen Einwohnern und zu 18,6 Prozent aus Han-Chinesen, die verschiedene ethnische Traditionen repräsentieren.
Das Gebiet ist mit dem Auto oder dem Bus erreichbar und kann das ganze Jahr über besucht werden, wobei die Sommer sehr heiß sind. Besucher sollten ausreichend Wasser mitbringen und sich auf lange Fahren und große Entfernungen zwischen den Siedlungen vorbereiten.
Das Gebiet grenzt an mehrere Länder Zentralasiens, was es zu einem wichtigen Grenzgebiet macht, durch das historische Handelswege verliefen. Diese strategische Lage hat die Region geprägt und prägt weiterhin ihre wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung.
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