Tausend-Buddha-Höhlen von Kizil, Buddhistische Höhlenanlage in Xinjiang, China.
Die Kizil-Höhlen sind ein buddhistische Höhlenkomplex mit über zwei Kilometern Ausbreitung entlang des Nordufers des Muzat-Flusses in der Provinz Xinjiang. Der Komplex besteht aus mehr als zweihundert in den Felsen gehauenen Tempeln mit verschiedenen Größen und Formen.
Dieser Höhlenkomplex entstand zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert und stellt eines der ältesten großen buddhistischen Höhlensysteme in China dar. Die Entwicklung über mehrere Jahrhunderte zeigt, wie sich der Buddhismus in dieser Region des Landes verbreitete und verfestigte.
Die Wandmalereien zeigen Szenen aus dem Leben Buddhas in einer Mischung aus Kunsttraditionen, die von Westen bis nach China reisten. Diese Bilder erzählen religiöse Geschichten, die Besucher heute noch erkennen können, wenn sie die Höhlen erkunden.
Besucher betreten die Höhlen in kleinen Gruppen, um die alten Wandmalereien zu schützen, und können sich Nachbildungen ansehen, um bestimmte Kammern ohne Risiko zu erkunden. Das Betreten in Gruppen hilft auch, ein besseres Verständnis für die historischen Stätten zu bekommen.
Die Höhlen verwenden reichlich blaue Pigmente, einige stammen vom kostbaren Lapislazuli aus Afghanistan, was tiefe Handelsverbindungen zeigt. Diese seltenen Materialien erzählen von fernen Kontakten zwischen Kulturen auf der Seidenstraße.
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