Nationalpark Kolsai-Seen, Nationalpark in der Region Almaty, Kasachstan
Der Kolsay-Seen-Nationalpark beheimatet drei Gebirgsseen in der Tian-Shan-Kette, die von dichten Fichtenwäldern umgeben sind und zwischen 1800 und 2850 Metern liegen. Die Landschaft prägt sich durch steile, schneebedeckte Gipfel und grüne Waldgebiete aus, die sich zwischen den Seen erstrecken.
Der Park wurde 2007 gegründet, um ein großes Naturgebiet in den Nordausläufern des Tian Shan zu schützen. Diese Gründung war Teil von Kasachstans Bemühungen, seine wertvollsten Bergökosysteme unter gesetzlichen Schutz zu stellen.
Die lokalen Kasachen in der Gegend praktizieren seit Generationen eine enge Verbindung zur Natur, die sich in ihrer Art widerspiegelt, das Land zu nutzen und zu respektieren. Sie stellen während der wärmeren Monate Jurtenlager auf und teilen ihre Kenntnisse über Bergwege und Tierwelt mit Besuchern.
Am besten besucht man das Gebiet mit organisierten Touren von Almaty aus, da die Wege bergig sind und Ortskenntnis hilfreich ist. Es gibt verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten, von einfachen Zeltplätzen bis zu komfortableren Ökolodges in der Nähe der Seen.
Der Park beheimatet seltene Tierarten wie Schneeleoparden und Tian-Shan-Bären, die in den höchsten Bereichen des Gebirges leben und von wenigen Besuchern zu sehen sind. Diese Arten sind an das Leben in extremer Höhe und Kälte angepasst und prägen das Ökosystem des Parks grundlegend.
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