Nanga Parbat, Berggipfel in Gilgit-Baltistan, Pakistan
Nanga Parbat ist ein Berggipfel in Gilgit-Baltistan, Pakistan, der sich auf 8126 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die Rupalwand an seiner Südseite bildet eine der höchsten Bergwände der Erde und erstreckt sich über 4600 Meter von der Basis bis zum Gipfel.
Hermann Buhl erreichte 1953 als erster Mensch den Gipfel und bestieg das letzte Stück allein ohne zusätzlichen Sauerstoff. Zuvor hatten mehrere Expeditionen seit den 1930er Jahren versucht, verschiedene Routen zu erklimmen, was dem Berg seinen Ruf als eine der schwierigsten Herausforderungen im Höhenbergsteigen einbrachte.
Der Name bedeutet Nackter Berg, während die Einheimischen ihn Diamir nennen, was in ihrer regionalen Sprache König der Berge bedeutet. Expeditionsteams und Bergsteiger aus der ganzen Welt treffen hier auf lokale Träger und Führer, die seit Generationen mit den Bedingungen am Berg vertraut sind.
Kletterexpeditionen finden zwischen Juni und August statt, wenn die Wetterbedingungen das Erreichen höherer Lagen ermöglichen. Besucher sollten sich auf extreme Kälte, plötzliche Wetterumschwünge und technisch anspruchsvolle Abschnitte vorbereiten, die Erfahrung im Höhenbergsteigen erfordern.
Der Rakhiot Peak (7.070 m) liegt nordöstlich des Hauptgipfels, nicht westlich: Der Hauptgrat biegt nach Nordosten zu ihm hin ab. Der Nanga Parbat ist zudem der am schnellsten wachsende Berg der Welt und steigt laut Guinness World Records um etwa 7 mm pro Jahr. Sein Schlüsselsattel ist der Zoji La im Kaschmirtal.
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