Märchenwiese, Schutzgebiet in Gilgit-Baltistan, Pakistan.
Fairy Meadows ist ein Schutzgebiet auf 3300 Metern Höhe in Gilgit-Baltistan, Pakistan, am Fuß des Nanga Parbat gelegen. Offene Grasflächen wechseln sich mit dichten Wäldern aus Kiefern und Birken ab, während im Hintergrund die schneebedeckten Flanken des Berges aufragen.
Expeditionen aus Europa kamen in den 1930er Jahren und gaben der Gegend ihren heutigen Namen. Die Region wurde 1995 offiziell als Nationalpark ausgewiesen, um die Vegetation und Tierwelt zu schützen.
Der Name stammt von deutschen Bergsteigern, die das Hochland wegen seiner leuchtend grünen Wiesen benannten. Heute nutzen Hirten aus den umliegenden Dörfern die Flächen im Sommer für ihre Tiere und errichten dafür einfache Hütten aus Holz und Stein.
Die Anfahrt beginnt am Raikot-Brücke und führt über eine schmale Piste nach Tato, von wo aus ein Fußweg durch den Wald hinaufführt. Die beste Zeit für einen Besuch liegt zwischen April und September, wenn der Schnee geschmolzen ist und die Wege passierbar sind.
Die Kiefern hier gehören zur Art Pinus wallichiana, die in dieser Höhe langsamer wächst und dichtes, harzreiches Holz entwickelt. Diese Bäume haben entfernte genetische Verbindungen zu Arten in Südosteuropa, obwohl Tausende Kilometer sie trennen.
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